Aktuell
Am 4. Juni beginnt die sechsmonatige Eintragungsfrist zum Volksbegehren für ein Nachtflugverbot am Flughafen Berlin Brandenburg International (BER), die dann am 3. Dezember 2012 endet. „Mit diesem Volksbegehren wenden wir erstmals die im Februar dieses Jahres vom Landtag geänderten Vorgaben des Volksabstimmungsgesetzes an“, kündigte Landesabstimmungsleiter Bruno Küpper an.
Ab Montag, dem 16. April wird in Potsdam eine riesige, gelbe Ente drei Wochen lang durch die Stadt touren. Unsere Redaktion sprach mit der Kampagnen-Initiatorin, Stephanie Pigorsch vom Stadtjugendring Potsdam e.V., die für die Kampagne verantwortlich ist über Mitbestimmung ab 16 und die Bürgerbefragung zum neuen Bad-Standort in Potsdam.
Die Servicestelle Jugendbeteiligung (SJB) ist auf politischer und gesellschaftlicher Ebene Ansprechpartner für Jugendbeteiligung in Deutschland. Das Team informiert, berät und vernetzt Jugendliche und Jugendinitiativen, unterstützen sie in ihrem Engagement und setzen selbst Modellprojekte zur Förderung von Jugendbeteiligung um. Die Mitglieder/innen der Servicestelle Jugendbeteiligung sind nicht älter als 27 Jahre, arbeiten ehrenamtlich neben Studium, Ausbildung und Job oder aber als Freiwillige des sozialen Jahres sowie unabhängig von Parteien und Verbänden.
Das freiLand ist ein großes Jugend- und Soziokulturzentrum in Potsdam. Neben einer besonderen Vielfalt an Veranstaltungen und Projekten für Kinder und Jugendliche bietet die Einrichtung vor allem eine Plattform für Diskussion und Bildung. Achim Trautvetter, Geschäftsführer der Cultus-Betriebsgesellschaft, berichtet im Interview über das Projekt freiLand.
Ihr seid zwischen 14 und 25 Jahre, engagiert Euch in Eurem Jugendclub, Eurer Jugendinitiative, in der Schule, im Jugendverband? Und ihr fragt Euch, warum sich nicht auch andere Jugendliche für Ihren Ort, ihre Umgebung und für Politik interessieren? Ihr wollt mitreden – mitmischen – mitbestimmen? Und ihr fragt Euch schon lange, warum die Erwachsenen sich eigentlich so schwer tun, Euch mehr in politische Entscheidungen einzubeziehen? Dann mischt mit in unserer Ideenwerkstatt zur Jugendbeteiligung!
Die Wahlbeteiligung sinkt seit Jahren, Parteien haben Nachwuchsprobleme. Wieso gelingt es nicht mehr, die Jugendlichen für politische Themen zu interessieren? Auf der Suche nach Erklärungen und Lösungen erschien ein Blick auf die politische Kommunikation und insbesondere die Sprache der politischen Akteurinnen und Akteure sinnvoll – und zwar aus der Perspektive der Jugendlichen selbst.
Die Gewinner des Filmwettbewerbs „Mach´s ab 16 in Brandenburg!“, ausgerufen vom Landesjugendring Brandenburg e.V., stehen fest: Die Jugendgruppe des Multimediaclub Birkchen in Senftenberg.
Stolz nahmen Sven Schröter, Martin Fischer, Benjamin Bartsch als Vertreter des Multimediaclubs gestern in Potsdam den Hauptgewinn – ein nagelneues iPad 2 – entgegen. Die Jugendgruppe hat sich in den vergangenen Monaten mit den Themen der Wahlalterabsenkung auf 16 Jahre, Mitbestimmung und Beteiligung in Brandenburg auseinandergesetzt und dazu einen etwa dreiminütigen Kurzfilm mit dem Titel „Wer nicht wir, wer dann?!“ gedreht.
Unter diesem Titel luden am 8. Februar 2012 die Landesstelle für demokratische Jugendbeteiligung Brandenburg (jubb) und der Landesjugendring Brandenburg e.V. (LJR) in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport in das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam ein. Mehr als 130 Vertreter/innen aus Politik, Verwaltung und der Berufspraxis in der Kinder- und Jugendarbeit traten in einen gemeinsamen Dialog, um über die Chancen, Möglichkeiten und Formen von Jugendbeteiligung in Brandenburger Kommunen zu diskutieren.
Anlässlich der Preisverleihung gibt es eine Diskussionsrunde zum Thema Wahlrecht ab 16 in Brandenburg. Die Landtagsabgeordneten Ina Muhß (SPD), Torsten Krause (Die Linke), Gordon Hoffmann (CDU), Marie Luise von Halem (Bündnis 90/Die Grünen) und ein Vertreter der FDP werden mit Jugendlichen über politische Partizipation von Kindern und Jugendlichen diskutieren.
Die Berlinale ist was für die Hauptstadt - UNSERE Wettbewerbs-Jury hat heute in Potsdam getagt und alle Videobeiträge gesichtet, diskutiert und bewertet. Die Jury setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern vom Toleranten Brandenburg, vom Landespräventionsrat, von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung und von uns, vom Landesjugendring Brandenburg zusammen. Nach gut zwei Stunden intensiver Diskussion standen die Platzierungen fest. Wer in den Genuss kommen wird, das ipad zu ergattern, das wird noch nicht verraten.










